Man hört es immer mal wieder: die Sache mit der Chemie in unserer Kleidung. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Wo und warum kommt welche Chemie zum Einsatz und wem schadet sie eigentlich? Wir versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Um ganz von vorn anzufangen, ist folgender Kurzfilm von Greenpeace zu empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=Q-lYFsLShOs (Deutsche Untertitel lassen sich ganz einfach mit einem Klick auf das Zahnrad-Symbol einstellen)

Es geht also um die PFCs – per- und polyfluorierte Chemikalien – die, neben vielen anderen Einsatzorten, oft auch in der Herstellung von Kleidung genutzt werden, um dieser einige eigentlich gute Eigenschaften (z.B. wasser- und schmutzabweisend zu sein) mitzugeben. Das Problem dabei besteht jedoch darin, dass diese nicht in der Kleidung bleiben, sondern bei der Herstellung, aber auch im Gebrauch (z.B. beim Waschen) oder schlussendlich bei der Entsorgung in die Umwelt gelangen.

Sind sie erst einmal freigesetzt, wird es  schwer, sie wieder „einzufangen“ oder loszuwerden, denn sie sind (bisher) nicht abbaubar, wodurch sie sich anreichern. Das geht dann so weit, dass sogar der Mensch diese in sich aufnimmt, zum Beispiel durch Nahrung und Wasser. Im Körper werden diese Stoffe dann an Proteine in Blut, Leber und Nieren gebunden und nur sehr langsam wieder ausgeschieden. Sogar Babys können von der Mutter PFCs „weitergegeben“ bekommen.

Studien, die mit PFC belastete Tiere untersuchten, stellten fest, dass diese Stoffe toxisch wirken und – man ahnt es schon – die Entstehung von Krebs fördern. Außerdem wird vermutet, „dass einige PFC die Fruchtbarkeit von Frauen und die männliche Spermatogenese negativ beeinflussen können“ (1).

Alles in allem sind PFCs also etwas, mit dem man nicht leichtfertig umgehen sollte.

Weitere Informationen findest Du unter anderem beim Umweltbundesamt (Link unten).

Im zweiten Teil unseres Blogbeitrags zum Thema „Saubere Mode“ erfährst Du, wie jeder Einzelne der Verbreitung von PFCs entgegenwirken kann.

Du hast Anregungen und Wünsche, die wir in unserem Blog umsetzen sollen? Schreib‘ uns!

(1) Link zur Quelle: Umweltbundesamt